Donnerstag, August 16, 2007

Verluste bei Abbey Business Center weiten sich aus.

Einem Bericht im Herald zufolge mußte das Büroservice-Unternehmen von Irnine Laidlaw, angeblich einem der reichsten Männer von Schottland, ein drittes Jahr mit Verlusten bekanntgeben. Aber das management meint, bessere Zeiten lägen voraus.

Die Bilanz des Abbey Business Centers weist gestiegene Vor-Steuer-Verluste für das im letzten Dezember endende Geschäftsjahr mit GBP 1.414.617 (2005: GBP 895.047) aus, weil die Steigerungen im Mieteinkommen nicht mit noch mehr gestiegenen Administrationskosten mithalten konnten.

Die Bilanz zeigt, daß Abbey von erhöhtem Bedarf im Mietbereich in seinen 13 Business Centern profitieren konnte. Die schließt zwei Büroservice-Center in Glasgow, eines in Edinburgh und 10 weitere in England ein.

Der Umsatz stieg von 14,2 Millionen GBP auf 15,5 Millionen GBP. Die Verwaltungskosten stiegen im selben Zeitraum jedoch von 15,1 Millionen auf 16,9 Millionen. Die Eigenmiete stieg um 20% auf 7,7 Millionen GBP.

Das Investitionsvolumen vor Anlagenverkäufen hat sich von 305.468 GBP auf 771.775 GBP mehr als verdoppelt. Die Investitionen haben aber nicht genügend Erträge hervorgebracht, um Abbey Business Centers wieder in eine Profitphase zu bringen. Nichtsdestotrotz hört man von den Direktoren in Lagebericht des Unternehmens eine positive Note: Wir glauben, daß das Unternehmen gut positioniert ist, am Aufwind, den die Büroservice-Branche derzeit spürt, teilzunehmen und seine Erträge zu verbessern.

Nachdem Lord Laidlaw sein IIR Global Conferencing Imperium Informa 2005 für 775 Millionen GBP verkauft hat, ist anzunehmen, daß kurzfristige Verluste in seinem Büroservice-Unternehmen ihn keinen Schlaf kosten lassen.